Eine Zahl, die beim Brillenkauf oft unterschätzt wird, ist der Brechungsindex. Er entscheidet darüber, wie dünn oder dick dein Brillenglas am Ende ist und damit auch darüber, wie leicht und ästhetisch deine Brille wirkt. Bei eyes + more ist der Brechungsindex 1,6 ab sofort der neue Standard, natürlich ohne Aufpreis. Was das bedeutet und warum es relevant ist, erklären wir dir in diesem Artikel. 

Was ist der Brechungsindex? 

Der Brechungsindex gibt an, wie stark ein Brillenglas Lichtstrahlen bündeln kann. Je höher der Wert, desto stärker wird Licht beim Durchgang durch das Material gebrochen und desto weniger Material wird benötigt, um die gleiche Sehstärke zu erzielen. Das Ergebnis: Ein Glas mit hohem Brechungsindex kann deutlich dünner ausfallen als eines mit niedrigem Index, bei identischer Korrekturstärke. 

Zur Orientierung: Lange Zeit war ein Brechungsindex von 1,5 der übliche Standard. Gläser mit diesem Wert sind für leichte Fehlsichtigkeiten gut geeignet, werden aber bei stärkeren Dioptrienwerten schnell dicker und schwerer. Ein Brechungsindex von 1,6 bedeutet, dass Licht stärker gebrochen wird, das Glas also schlanker ausfallen kann. Noch höhere Werte wie 1,67 oder 1,74 kommen vor allem bei sehr starken Sehstärken zum Einsatz, wenn maximale Schlankheit gefragt ist. 

Kurzsichtig oder weitsichtig: Wo wird dein Glas eigentlich dick? 

Ein Detail, das beim Thema Glasdicke oft übersehen wird: Je nach Art deiner Fehlsichtigkeit verteilt sich die Dicke eines Glases unterschiedlich. Bist du kurzsichtig, sind deine Gläser in der Mitte dünner und werden zum Rand hin dicker. Bei starken Minuswerten können die Ränder deutlich aus der Fassung herausragen. Bei Weitsichtigkeit ist es umgekehrt: Hier ist die Mitte des Glases dicker, während die Ränder schlanker bleiben. 

Genau deshalb ist der Brechungsindex für stärkere Sehstärken so relevant: Ein höherer Index reduziert diese Dickenunterschiede spürbar und macht dein Glas insgesamt gleichmäßiger und schlanker. 

Ab welcher Sehstärke macht der Index einen sichtbaren Unterschied? 

Als grobe Orientierung gilt: Ab etwa ±2 Dioptrien wird der Unterschied zwischen Index 1,5 und 1,6 sowohl optisch als auch im Tragekomfort spürbar. Je stärker deine Sehschwäche, desto deutlicher fällt der Effekt aus. Bei leichten Fehlsichtigkeiten unter ±2 Dioptrien ist der Unterschied vergleichsweise gering. Wenn du also z. B. nur eine schwache Lesebrille benötigst, wirst du kaum einen Unterschied bemerken. Für alle anderen – und das ist die Mehrheit der Brillenträger – ist ein höherer Index ein echter Gewinn in Sachen Komfort und Optik. 

Da eyes + more Brillengläser mit dem Brechungsindex 1,6 für alle Brillen als Standard setzt, profitierst du davon unabhängig von deiner Sehstärke, ohne dass du dich aktiv darum kümmern musst. 

Warum 1,6 der sinnvolle neue Standard ist 

Der Wert 1,6 trifft einen guten Mittelweg: Die Gläser sind spürbar dünner und leichter als herkömmliche 1,5er-Gläser, dabei aber für ein breites Spektrum an Sehschwächen geeignet. Dünnere Gläser sitzen leichter auf der Nase, verteilen das Gewicht der Brille gleichmäßiger und passen sich besser in moderne, schmalere Fassungen ein. Bei dickeren Gläsern kann es dagegen passieren, dass sie optisch aus der Fassung herausragen oder diese zu stark belasten. 

Ein weiterer Vorteil: Brillengläser mit einem Brechungsindex von 1,6 sind wesentlich widerstandsfähiger und dadurch auch langlebiger als Gläser mit einem 1,5 Index. 

Kunststoffgläser statt Mineral: ein unterschätzter Vorteil 

Die Brillengläser bei eyes + more bestehen aus hochwertigem Kunststoff und das ist kein Kompromiss, sondern ein bewusster Vorteil. Mineralische Gläser aus echtem Glas galten lange als Qualitätsmerkmal, haben aber einige handfeste Nachteile: Sie sind schwerer, spröder und splittern bei Aufprall, was ein gewisses Verletzungsrisiko mit sich bringt. 

Kunststoffgläser sind deutlich leichter, was sich direkt auf deinen Tragekomfort auswirkt. Außerdem sind sie bruchresistenter – ein wichtiger Pluspunkt im Alltag. Moderne Kunststoffgläser erreichen dabei eine optische Qualität, die mineralischen Gläsern in nichts nachsteht: scharfes Sehen, minimale Verzerrung, auch bei höheren Sehstärken. 

Ein bekannter Nachteil von Kunststoff ist die höhere Kratzempfindlichkeit im Vergleich zu Mineralglas. Diesem Problem begegnet eyes + more mit einer serienmäßigen Hartschicht-Veredelung, die die Oberfläche deutlich widerstandsfähiger macht. Zusätzlich sind alle Gläser mit einem Lotus-Effekt ausgestattet: Wasser, Schmutz und Fett perlen ab, was deine Gläser leichter sauber zu halten ermöglicht und die Beschichtung schont. Ebenfalls standardmäßig enthalten ist eine Entspiegelung. Sie reduziert störende Reflexionen, etwa bei Bildschirmarbeit oder Autofahrten bei Nacht, und verbessert damit deine Sehqualität in vielen Alltagssituationen spürbar. Alle drei Veredelungen sind ohne Aufpreis in jedem Glas enthalten. 

UV-Schutz inklusive 

Ein weiterer Aspekt, der beim Brillenkauf oft übersehen wird: UV-Schutz. Die Gläser bei eyes + more sind mit UV-Schutz ausgestattet. Das bedeutet, dass deine Augen auch im Alltag – beim Spaziergang, beim Autofahren, am Schreibtisch nahe dem Fenster – vor schädlicher UV-Strahlung geschützt sind. Ein Add-on, das keinen Aufpreis kostet, aber langfristig zu deiner Augengesundheit beiträgt. 

Besser ausgestattet als je zuvor 

Ein höherer Brechungsindex war lange ein optionales Upgrade mit entsprechendem Aufpreis. Dass der Brechungsindex 1,6 jetzt unser neuer Standard bei eyes + more ist, macht schlichtweg Sinn: Deine Gläser sind dünner, leichter und optisch ansprechender. Hinzu kommen Hartschicht, Lotus-Effekt, Entspiegelung und UV-Schutz als weitere Veredelungen ohne versteckte Zusatzkosten. Wenn du eine neue Brille suchst, bekommt du bei uns damit von Anfang an ein Glas, das in Sachen Komfort, Schutz und Ästhetik keine Wünsche offen lässt. 

Vereinbare am besten direkt einen Termin in einem Store in deiner Nähe und lass dich von unseren Expert:innen beraten.