Bitte nicht lächeln! Biometrische Passbilder haben ungefähr den gleichen Esprit wie eine Dorfbushaltestelle im Februar – funktional, eiskalt und definitiv nichts, was man rahmen lassen würde. Und glamouröser wird’s nicht, wenn du eine Brille trägst

Sobald der Fotograf „Bitte geradeaus schauen“ sagt, schießt dir vermutlich sofort durch den Kopf: Brille auf? Brille runter? Was ist jetzt richtig? 

Darum räumen wir jetzt auf: mit allen wichtigen Regeln – und mit Tipps, wie du trotz neutraler Mimik dank Haltung, Licht und Make-up ein wirklich gutes Passfoto bekommst.  

Biometrische Passbilder Brille: Was erlaubt ist – und was beim Passfoto mit Brille gilt  

Bei biometrischen Passbildern ist nur eines entscheidend: Deine Augen müssen klar erkennbar sein. Ob du die Brille trägst oder absetzt, spielt keine Rolle – die Vorgaben gelten in beiden Fällen. Ein Passfoto mit Brille ist absolut erlaubt, solange sie die Erkennung nicht beeinträchtigt. 

Die wichtigsten Regeln: 

• Augen vollständig sichtbar 

• keine Spiegelungen oder Lichtreflexe 

• keine getönten oder dunklen Gläser 

• Rahmen verdeckt nichts 

• Brille sitzt natürlich 

• neutraler Gesichtsausdruck 

Wenn du deine Brille nur selten trägst, kannst du sie abnehmen. Wenn du sie täglich nutzt, wirkt ein Bild mit Brille authentischer – vorgeschrieben ist es aber nicht. Wenn du unsicher bist, ob deine Gläser reflektieren oder ob der Sitz passt, komm bei eyes + more vorbei. Wir prüfen alles mit dir – inklusive kostenlosem Sehtest. 

Anforderungen an biometrische Passbilder 

Hier geht es um den Bildaufbau, also die offiziellen biometrischen Kriterien, die jedes Passfoto erfüllen muss – unabhängig davon, ob du eine Brille trägst oder nicht. 

Dazu zählen:  

  • neutraler Hintergrund,  
  • gleichmäßiges Licht,  
  • keine Schatten,  
  • eine frontale Kopfhaltung und  
  • ein neutrales Erscheinungsbild ohne Lächeln.  

Die Augenhöhe im Bild ist fest definiert, genauso wie der Abstand zum oberen Rand. Der Kopf muss zentriert sein, der Bildausschnitt konstant und die Schärfe eindeutig. 

Diese Standards gelten für gedruckte wie auch für digitale Passbilder, im Ausweis genauso wie beim Führerschein. Sie stellen sicher, dass dein Gesicht unabhängig von Accessoires oder Styling eindeutig zu erkennen ist. 

Unterschiede zu Fotos ohne Brille 

Ein Passfoto mit Brille wirkt oft anders als eines ohne – und das ist völlig normal. Ohne Brille erscheint dein Blick meist offener, weil keine Reflexe entstehen können und die Augen ungehindert sichtbar sind. Mit Brille wirkt das Gesicht dagegen authentischer, vor allem, wenn du sie im Alltag dauerhaft trägst. Die Fassung setzt leichte Akzente, kann Konturen definieren und wirkt manchmal sogar strukturierend für das Gesicht. Wichtig ist: Beide Varianten sind gültig – und du wählst die, in der du dich am ehesten wiedererkennst. 

Tipps für ein gelungenes Passbild 

Auch ohne Lachen kannst du einiges tun, damit dein biometrisches Passfoto gut wirkt. Saubere Brillengläser, entspannte Schultern und eine ruhige Kopfhaltung helfen sofort. Achte auf weiches Frontlicht, damit keine Schatten unter den Augen entstehen. Und nun zum Make-up: Ein mattierter Teint verhindert Glanzpunkte, die die Kamera sonst unnötig betont. Ein Hauch Mascara öffnet den Blick, ohne unnatürlich auszusehen.  

Tipp: Wenn du beim Autofahren immer eine Brille trägst, kann ein Passbild für den Führerschein mit Brille natürlicher wirken. Es ist aber nicht vorgeschrieben – du entscheidest, was dich am besten repräsentiert. 

Kann der Optiker Passbilder machen? 

Bei eyes + more erstellen wir keine amtlichen Passbilder. Aber wir unterstützen dich bei: Sitz deiner Brille, Glascheck, Entspiegelung, Sehschärfe – alles, was dafür sorgt, dass dein Passfoto am Ende gültig und trotzdem vorzeigbar ist. Wenn du sicher sein möchtest, dass deine Brille passfototauglich ist, komm einfach vorbei. Wir beraten dich ausführlich – inklusive kostenlosem Sehtest.